Auch das Kinderferienprogramm blieb nicht vom Wasser verschont.

Am Samstag, den 07.08.2021 um 14 Uhr startete das Kinderferienprogramm der Freiwilligen Feuerwehr Mühlhausen-Ehingen an der Eugen-Schädler-Halle. Nachdem die Begrüßung von Stellv. Kommandanten Edwin Henniger durchgeführt wurde, haben die Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Mühlhausen-Ehingen mithilfe des LF16 den Kindern einen Technische Hilfeeinsatz an einem simuliert verunfallten Auto vorgeführt. Nachdem alle Teilnehmer in Gruppen eingeteilt wurden, um die vorbereiteten Spiele durzuführen, fing es leider an zu Regnen. Kurzerhand weichte man in das Foyer der Eugen-Schädler-Halle aus. Dort wurde den Kindern spielerisch beigebracht wie man in einer Gefahrensituation einen Notruf, mit der Nummer 112, absetzt. Zwischen durch gab es für alle Teilnehmer eine lecker Grillwurst. Nach der Stärkung wurde den Kindern die Technischen Geräte der Feuerwehr vorgeführt und jeder durfte einen Blick durch die Wärmebildkamera wagen. Zum Abschluss wurde durch die Feuerwehr eine Fettexplosion simuliert und dann gab es für jedes Kind ein kleines Geschenk und eine Teilnehmer-Urkunde. Die Kinder hatten trotz des Regens einen hoffentlich spaßigen und interessanten Tag bei der Freiweilligen Feuerwehr Mühlhausen-Ehingen.

 

Einen großen Dank an alle Teilnehmer und an die Helferinnen und Helfern, die das Kinderferienprogramm ermöglicht haben.

Kroatienhilfe

Kroatien wurde dieser Tage von einem schweren Erdbeben mit zahlreichen Nachbeben getroffen. Das Beben von der Stärke 6,4 hat um 12.20 Uhr besonders die Region Sisak, Petrinja und Glina getroffen, die Altstadt der Stadt Petrinja mit ca. 25.000 Einwohnern soll großflächig zerstört worden sein. Das Bezirkskrankenhaus in Sisak ist schwer beschädigt und musste komplett geräumt werden, darunter auch beatmete Covid-Patienten. Heftige Nachbeben, die bis heute andauern, erschweren die Rettungs- und Aufräumarbeiten, insgesamt waren es seit Beginn des Bebens bisher 38, teilweise größere Beben. Von den Schäden sind natürlich auch die Feuerwehren, Feuerwehrhäuser und die Feuerwehrkameraden in diesem Katastrophengebiet selbst betroffen. Im Schadensgebiet sind die Feuerwehren aus ganz Kroatien im Einsatz.

Zwischen dem Kreisfeuerwehrverband Breisgau-Hochschwarzwald sowie einigen Feuerwehren in Baden-Württemberg und dem Kroatischen Feuerwehrverband besteht eine enge Partnerschaft, zahlreiche persönliche und freundschaftliche Kontakte und regelmäßige gegenseitige Besuche sind seit dem Ende des Heimatkrieges 1996 entstanden und werden bis heute gepflegt. Unser Ehrenmitglied im Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg und Vizepräsident a.D., Kamerad Gerhard Lai, hat laufend Kontakt zum Kroatischen Feuerwehrverband und zu den Feuerwehren im Schadensgebiet. Dies wurde in Abstimmung mit dem Feuerwehrkommandanten Florian Eckert und dem Bürgermeister Volker Kieber, zentral bei der Feuerwehr in Bad Krozingen gesammelt

Besonders den Feuerwehren und deren Familien soll kurzfristig geholfen werden. Der Kroatische Feuerwehrverband ist für jede Art der Hilfe sehr dankbar und hat Gerhard Lai eine Liste der an den dringendsten benötigten Gütern geschickt. Höchste Priorität hat die Hilfe mit Ausrüstung und Ausstattung, die sehr zeitnah zur Verfügung stehen muss.

Über unser Kreisfeuerwehrverbands – Vorsitzender, Stefan Kienzle, wurde eine Mail am Mittwoch, 30. Dezember 2020 um 20:46 Uhr an die Feuerwehren im Landkreis Konstanz weitergeleitet, mit der Bitte um Unterstützung.

Die Feuerwehren und das kroatische Rote Kreuz bitten um Lebensmittel- und Hygienepakete, Jacken und Winterkleidung für Erwachsene und Kinder, da viele Haushalte vor dem Nichts stehen.

Auch die Feuerwehren und Krankenhäuser bitten Einsatz- und Ausrüstungsgegenstände sowie Schutzkleidung, Desinfektionsmittel, Handschuhe oder Medizinische Masken.

Noch vor Mitternacht wurde durch die Feuerwehrangehörigen und Freunde die Spendenaktion gestartet. Schon an Silvester um 7.00 Uhr wurde im Supermarkt und Drogerie privat Lebensmittel und Hygieneartikel gekauft und in der Obsthalle in der Bahnhofstraße zwischengelagert und schon als Lebensmittelpakete zu ca. 11Kg Karton gepackt. Bis spätabends gingen beim Hauptorganisator Meldungen über angedachte Spendenlieferungen für den folgenden Tag ein.

Um der Flut an Kleidung und Sachspenden Herr zu werden, wurde am Neujahrstag schon um 7:30 Uhr begonnen die eingehende Kleidung nach Art, Zustand, Größe und Geschlecht zu sortieren und angeschrieben in Kartons zu verpacken.  

Auch konnten etliche, noch gut erhaltene, Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr verpackt werden. Diese Gegenstände wurden über einige Jahre schon aufbewahrt, da sie zwar nicht mehr unserer Sicherheitsnorm entsprachen, aber zum Entsorgen dennoch zu schade waren, und nun einem guten Zweck dienen.

So konnten doch 5 Paar Stiefel, 22 Sicherheitsgurte, 10 Schläuche, 12 Helme, 8 Paar Handschuhe gespendet werden. Aus den Reihen der Feuerwehrangehörigen wurden noch 600 Latexhandschuhe, 100 FFP2 sowie 50 OP-Masken und 2 Liter Desinfektionsmittel den Rettungskräften eingepackt werden.

Für die Bevölkerung kamen so 20 Lebensmittelpakete (220Kg), 3 Kisten mit Hygieneartikel, 70 Bettwäschegarnituren, 20 Decken/Kissen und hunderte Jacken, Pullover Unterwäsche, Hosen, Schals und Handschuhe zusammen. Dies alles wurde dann um 14.00 Uhr von Dieter Schamberger und Jörg Gut nach Bad Krotzingen gefahren.

Dort angekommen waren wir überwältigt von den vielen Feuerwehrfahrzeugen welche alle, bis unter das Dach (auch mit Anhänger) mit Hilfsgütern, Pumpen, Notstromaggregaten usw. beladen waren und sich wie eine Perlenkette durch das Industriegebiet zog. Nach einer knappen Stunde Wartezeit konnten wir unsere Ladung dann abladen. Es wurde durch viel freiwilligen Helfer der dortigen Feuerwehr alles auf Paletten gestapelt, angeschrieben und nach Priorität sortiert bzw. gleich in einen LKW verladen, denn der erste Hilfskonvoi sollte am frühen Samstagmorgen schon abfahren.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle Spender und Helfer, welche den Feiertag opferten und all die Spenden gesammelt und sortiert haben.

Jahreshauptversammlung

Mühlhausen - Ehingen 11.07.2020

Unter Einhaltung der Corona Schutzmaßnahmen fand am 11.07.2020 die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Mühlhausen-Ehingen in der Eugen Schädler Halle in Ehingen statt.

Zu Beginn der Versammlung konnte Kommandant Reiner Zeller Bürgermeister Hans-Peter Lehmann, den Ehrenkommandanten Werner Kern, die Damen und Herren vom Gemeinderat, die Presse, die Kameraden der Altersabteilung sowie die aktiven Feuerwehrmitglieder beider Löschzüge begrüßen. Nach Bekanntgabe der Tagesordungspunkte bat der Kommandant die Anwesenden sich zur Totenehrung zu erheben.

Im Bericht des Kommandanten waren 29 Einsätze zu verzeichnen, darunter 11 Technische Hilfeleistungen zur Amtshilfe der Polizei und Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen. Ein Einsatz kam zur Unterstützung der Feuerwehr Engen mit Atemschutzträgern hinzu.

Im letzten Jahr vielen bei der Einsatzabteilung 934 Stunden an. Mit Proben- und Ausbildungszeiten, Fortbildungen und Wettkampfteilnahmen erhöhte sich die Gesamtstundenzahl auf 3451 Stunden. Erfreulich war dabei, dass einige KameradInnen 0 Fehlproben hatten.

Beim Personal gab es erfreuliches zu berichten. So konnten 3 Neumitglieder per Ellenbogenschlag aufgenommen werden, welche an diesem Samstag die Prüfung zum Truppmann bzw. Truppfrau erfolgreich bestanden haben. Auch standen Beförderungen zum Feuerwehrmann, Oberfeuerwehrmann bzw. Oberfeuerwehrfrau sowie eine Beförderung zum Oberlöschmeister auf dem Tagesordnungspunkt.

Auch 2 Wettkampfgruppen gingen in Bodman-Ludwigshafen an den Start. Unter der Leitung von Gruppenführer Johannes Eschbach absolvierte eine Gruppe das Leistungsabzeichen in Silber, eine weitere Gruppe unter der Leitung von Raphael Mayer absolvierte Gold in Wiederholung.

Reiner Zeller dankte der Gemeinde und dem Gemeinderat für die gute Zusammenarbeit.

Der Kassenbericht wurde von Bruno Wittmer vorgetragen. Ihm, sowie der Kasse der Jugendfeuerwehr, welche durch Marion Henninger geführt wird, wurde durch die Kassenprüfer Tassilo Deuer und Christian Kern eine ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigt und entlastet. Cornelia Henninger wurde routinemäßig zur neuen Kassenprüferin gewählt.

Der Jahresbericht der Jugendfeuerwehr wurde von Jugendwart Sebastian Wittmer vorgertragen. Er berichtete, dass man die Gruppe aufgrund der Größe und des Alters auf je 31 Kinder aufgeteilt habe. In diesem Zusammenhang vielen auf Jugendwart und dessen Helfer nochmals 3100 Stunden an.

Bei der diesjährigen anstehenden Wahl, welche durch Bürgermeister Hans-Peter Lehmann geleitet wurde, wurde Oliver Drescher zum neuen Kommandanten der Feuerwehr gewählt. Der bisherige Stellvertreter Matthias Schellhmamer stellte sich nicht mehr zur Wahl. Edwin Henninger wird nun seinen Platz als stellvertretender Kommandant einnehmen. Das Führungsduo wird durch die Ausschussmitgleider M.Bader, J. Eschbach, C. Kern, S. Kern, A. Küchler, D. Maucher, R. Mayer, S. Pugliese, D. Schamberger, J. Schellhammer, M. Schellhammer und R. Zeller vervollständigt. Klaus Deuer stellte seinen Platz im Ausschuss nach 25 Jahren Tätigkeit unter stehendem Beifall zur Verfügung.

Bürgermeister Hans-Peter Lehmann dankte dem bisherigen Führungsduo Reiner Zeller und Matthias Schellhammer für die geleistete Arbeit und wünschte dem neuen Duo viel Kraft und Durchsetzungsvermögen.

Bei den verschiedenen Wortmeldungen dankten die anwesenden Vereinsvorstände der Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit, sodass die harmonisch verlaufende Versammlung durch den neu gewählten Kommandanten mit den Worten „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“ beendet werden konnte.

Mit kameradschaftlichem Gruß

Oliver Drescher

Kommandant

Hygiene ist für Wehren das oberste Gebot

Quelle: Südkurier vom 22,06.2020

Rettungskräfte müsssen besonders sorgsam auf Einhaltung der
Vorschriften achten.

Mühlhausen-Ehingen/ Hegau 22.06.2020

Ob tagsüber oder in der Nacht: Jeder Einsatz bedeutet für
die Aktiven der Feuerwehren sofortiger Aufbruch. Auch an ihnen geht die
Coronakrise nicht vorbei. „Maske, Abstand und Desinfizieren, das sind die
Grundlagen, die auch wir einhalten müssen“, weist Kommandant Reiner Zeller
von der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Mühlhausen-Ehingen darauf hin, dass das
für alle Wehren im Landkreis gilt. Damit sein Trupp in der Eile die notwendige
Schutzmaske sofort parat hat, deponierte er sicherheitshalber in jedes
persönliche Fach eine Maske. Fahrzeuge und alles, was im Gerätehaus angefasst
wurde, wird auch sorgsam desinfiziert.

Die Wehren gehörten zu den Ersten, die über das
Versammlungsverbot vom 7. März informiert wurden. „Mit diesem Verbot war
auch der Probenbetrieb untersagt, wir dürfen nur zu Einsätzen ausrücken“,
erzählt Reiner Zeller, dass er die angesetzte Hauptversammlung absagen musste.
Einsätze seien keine Frage, aber auch Proben seien nötig. Jeder Löschzug der
Doppelgemeinde führt im Jahr 15 bis 17 Proben durch um in Übung zu bleiben und
taktische Dinge auszuprobieren. Für Reiner Zeller ist klar: „Wenn es zum
Einsatz geht, muss alles klappen.“ Bis heute hatte die FFW
Mühlhausen-Ehingen drei Einsätze. Laut derzeitiger Verordnung sind ab dem 2.
Juni Proben wieder erlaubt. Es darf aber nur in Gruppen mit bis zu acht
Mitgliedern geprobt werden, normal seien es bis zu 25. Reiner Zeller machen die
sozialen Auswirkungen der Krise Sorge. „Corona ist kameradschaftstödlich.
Wenn das noch zwei Jahre so weitergeht, gehen persönliche Kontakte
verloren.“ Die seien ganz wichtig. Aber er ist zuversichtlich. Neuzugänge
mussten die Grundausbildung für eine Zeit unterbrechen, aber trotz der
Hygienevorschriften seien sie hochmotiviert. Nach jetzigem Stand kann nach den
Sommerferien der normale Betrieb wiederaufgenommen werden. Unter strikter
Einhaltung der Hygienevorgaben, denn wie Reiner Zeller sagt: „Wir können
es uns nicht leisten, auszufallen“. Denn nur ein Infizierter bedeutet
Quarantäne für alle Aktiven. 

Bild: Christel Rossner

Auch an den Feuerwehren im Landkreis gehen die Schutzmaßnahmen in der Coronakrise nicht vorbei. Im Bild Kommandant Reiner Zeller von der Feuerwehr Mühlhausen-Ehingen, der vorsorglich in jedem Fach eine Schutzmaske deponiert hat.

Wir sind für Sie da
365 Tage im Jahr
24 Stunden am Tag

Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit